| 1. RoPlasthan Dämpfer für die Vermeidung der Übertragung kinetischer
Energie von Windturmschwingungen auf Turm-Betonfundamente:
Spezielle Formteile aus stark dämpfend eingestelltem RoPlasthan werden
so montiert, dass die Schwingungen gedämpft und eine Übertragung auf
das Betonfundament vermieden wird. Schäden am Beton mit
nachfolgendem Wassereintrag durch Rissbildung werden so
verhindert. Das eingesetzte RoPlasthan ist neben der starken
Dämpfungseigenschaft bewitterungsstabil, hydrolysefest,
temperaturbeständig zwischen -40 °C und + 130 °C und zeigt eine sehr
hohe Langzeit-Lastfähigkeit und Weiterreißfestigkeit.
2. Adaptronische Zustandssensor- / Aktorsysteme:
Dehnungssensor: In unterirdischen Pipelines liefern schon
kleinste Dehnungen oder Bewegungen des Rohres Aussagen über gewisse
unerwünschte äußere Einflüsse. Daher beschäftigen wir uns seit
Längerem mit Sensoren, die Dehnbewegungen des Materials, auf die der
Sensor aufgebracht ist, erkennen und übermitteln. Insbesondere die
Lokalisierung des genauen Orts der Dehnung ebenso wie die - zumindest
2-dimensionale - Richtung müssen in recht engen Toleranzen erkannt
werden. Hier arbeiten wir u. A. mit Piezoelementen, z.B. in Faser-
bzw. Gewebeform. Derzeit läuft bei uns ein Entwicklungsprojekt
zu einem solchen Dehnungssensorsystem, das noch dazu durch
sparsamsten Energieverbrauch, gekoppelt mit einem Energy Harvesting
System, energieautonom ist und seine Signale drahtlos überträgt.
Dies ist auch für den Anwendungsfall im Rotor von Windgeneratoren
von Interesse. Sicher ist ein Kernpunkt bei diesem Thema die Montage
bzw. Integration des Sensors in den Rotor. Auch in ROSEN
Pipeline-Anwendungen oft eine höhere Hürde als die Sensorik
selbst. ROSEN und ROPLAST sind auf Konzeption und Produktion
maßgeschneiderter Lösungen spezialisiert.
Eissensor: Hier geht es nicht um Temperatursensorik, sondern um
das Erkennen und ggf. quantitative Beurteilen eines Eisansatzes am
Rotor. Wie beim Flugzeug wird bei einem Windgenerator-Rotor nicht nur
die Aerodynamik bei Eisansatz schnell schlechter, sondern der Faktor
Gewicht Eis zu Gewicht Rotorblatt, letztendlich also die Statik,
spielt eine ganz erhebliche Rolle.
Bei ROSEN wenden wir zum Teil hochempfindliche Sensoren in Kombination
verschiedener Technologien an, um Zustandsveränderungen zu
detektieren. Es existiert ein Konzept, durch Kombination von ROSEN
Sensoren, basierend auf Messungen der Schwingungszustände des Rotors,
den Vereisungszustand anzeigen zu können. Die physische Anbringung des
Sensorsystems (ggf. auch von Aktoren, z.B. zum Absprengen des Eises
durch Bewegungen von Piezoelementen oder durch Ultraschall) ein
zentrales Entwicklungsthema.
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