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PANADUR GmbH

Rotorblätter mit einer intelligenten Oberfläche

Beschreibung
Inmouldcoating-Verfahren (IMC) steht nun auch für die Fertigung von Rotorblättern zur Verfügung.

Nach dem das RTM-Verfahren auch in der Herstellung von Rotorblättern zur Standardtechnologie gehört, ist die Verbindung mit der IMC-Technologie ein folgerichtiger Schritt.

Das In-Mould-Coating ist ein Verfahren, mit dem die Lackierung eines Kunststoff-Formteils bereits im Werkzeug durchgeführt wird. Dazu wird der hochreaktive PANADUR® 2K IMC mittels geeigneter hochpräziser Hochdruckkolbendosiertechnik der Fa. Isotherm AG in die Form gebracht. Danach wird in die offene oder geschlossene Form das Trägermaterial eingebracht. Nach Ablauf der Reaktionszeit wird das Formteil dem Werkzeug entnommen. Das Ergebnis ist ein Bauteil mit Finish-Oberfläche, die je nach Formbeschaffenheit hochglänzend bis matt oder strukturiert sein kann.

Mit der Verbindung von IMC- und RTM-Verfahren können stoffschlüssige Verbindungen zwischen der Faserverbundmatrix und der Oberflächenkomponente hergestellt werden. Die aufwendigen nachträglichen Spachtel- und Lackierprozesse können entfallen oder auf ein Minimum reduziert werden.

Das IMC-Verfahren bietet aber eine Reihe weiterer interessanter Vorteile:

Oberflächen können frei gestaltet werden und damit optimal einer erforderlichen Aerodynamik angepasst werden. Miniaturrippen sind genauso darstellbar, wie raue oder glatte Oberflächen.

Mit dem IMC der zweiten Generation können funktionale Oberflächen gestaltet werden. Nanopartikel ermöglichen diesen Schritt.

Zu den am Rotorblatt vorstellbaren und teilweise verfügbaren Eigenschaften gehören:

Kratzfestigkeit, Ableitung der Elektrostatik, leitfähige Oberflächen, Anti-Freeze, Anti-Bakteriell,...

Das moderne Polyurea-Bindemittelsystem ist für den Einsatz im Off-Shore-Bereich bestens geeignet und widersteht langfristig dem Salzeinfluss der Meeresluft.

Kritischer Punkt eines jeden Rotorblattes ist die Anströmkante. Eine gesprühte elastifizierte und CNT modifizierte Coatingschicht schafft einen dichten und stoffschlüssigen Verbund zur Oberfläche. Eine Delaminierung wie bei einer PU-Folie ist nicht mehr möglich.

Der Einsatz von Cabonnanofasern und Carbonnanotubes verbessert den E-Modul der Oberfläche deutlich.

Mit der Integration von lateralen Bauelementen direkt hinter der Coatingschicht können Belastungszustände des Rotorblattes während des Betriebes jederzeit überwacht und gespeichert werden.

Das Material steht in unterschiedlichen Härtegraden und Reaktionsgeschwindigkeiten zur Verfügung. Die Verarbeitung kann maschinell bei hohen Reaktionsgeschwindigkeiten und auch manuell bei langsameren Systemen erfolgen.

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Letzte Aktualisierung
29.09.2011, service
URL: http://windmesse.de/panadur/rotorblaetter_oberflaeche.html Ein Projekt von

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