| Tonfrequenzsignale, die Energieversorger für die Rundsteuerung in das
öffentliche Energieversorgungsnetz einspeisen, werden in
Kundenanlagen, z.B. in Generatoren von Eigenerzeugungsanlagen sowie
frequenzabhängig an komplexen Widerständen unterdrückt
bzw. gedämpft. In der Folge können Anlagen und Verbraucher, die mit
der Rundsteuerung geschaltet werden sollen, das Steuersignal nicht
mehr sicher erkennen.
Nach VDEW-Richtlinie bzw. Netzanschlussverordnung ist der
Betreiber verpflichtet, durch Installation geeigneter, technischer
Mittel die Tonfrequnz-Rundsteuersignale nicht zu beeinträchtigen.
Zu solchen technischen Mitteln zählen Tonfrequenzsperren, die
gewöhnlich mit freistehenden Drosseln in der Schutzart IP00 ausgeführt
werden. Diese Bauweise benötigt allerdings viel Platz und ist auch
nicht berührungssicher.
Vor diesem Hintergrund hat e21 eine neuartige TF-Sperre in
kompakter Bauart entwickelt. Der ölisolierte Hermetikwellwandkessel
sorgt für eine gute Wärmeableitung. Zudem ist die neue Sperre
verlustarm. Das bedeutet, dass nur ca. 0,025 % der Nennleistung als
Eigenverluste in der Sperre entstehen.
Genormte, abgesteuerte Mittelspannungsanschlüsse erlauben eine
standardisierte und berührungssichere Verkabelung und bieten deshalb
universelle Einsatzmöglichkeiten bei Energieversorgern oder in
Übergabestationen von Windenergieanlagen - überall dort, wo 30 KV
TF-Sperren in kompakter Bauweise gefragt sind.
|